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Position: Juniorprofessur (W1) in Rechtsökonomik (Law and Economics)
Institution: Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
Location: Bonn, Nordrhein‐Westfalen, Germany
Duties: Diese Juniorprofessur (W1) in Rechtsökonomik (Law and Economics) mit Tenure Track (auf W2) wird durch das Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) gefördert. Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen in einer frühen Phase ihrer Karriere
Requirements: Gesucht wird eine Persönlichkeit mit abgeschlossenem Hochschulstudium im Bereich der Wirtschafts- oder der Rechtswissenschaft, die ihre besondere wissenschaftliche Eignung über die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen hat
   
Text: In der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität ist eine Juniorprofessur (W1) in Rechtsökonomik (Law and Economics) mit Tenure Track zu besetzen. Diese Juniorprofessur (W1) in Rechtsökonomik (Law and Economics) mit Tenure Track (auf W2) wird durch das Bund-Länder-Programm zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Tenure-Track-Programm) gefördert. Die Ausschreibung richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen in einer frühen Phase ihrer Karriere. Gesucht wird eine Persönlichkeit mit abgeschlossenem Hochschulstudium im Bereich der Wirtschafts- oder der Rechtswissenschaft, die ihre besondere wissenschaftliche Eignung über die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen hat. Sie soll sich durch selbständige Wahrnehmung von Auf-gaben in Forschung und Lehre in ihrem jeweiligen Fachgebiet für die Tätigkeit als Hochschullehrer*in weiterqualifizieren. Pädagogische Eignung wird vorausgesetzt. Wünschenswert sind wissenschaftliche Publikationsaktivitäten sowie Lehrerfahrung. Die Bereitschaft zu interdisziplinärer Lehre und For-schung und die Mitwirkung am Lehr- und Forschungsprogramm des Center for Advanced Studies in Law and Economics (CASTLE) werden erwartet. Neben der Mitwirkung im Bachelorstudiengang ist die Mitarbeit bei der Doktorandenausbildung vorgesehen. Die Einstellungsvoraussetzungen richten sich nach §36 HG NRW. Die Vertragslaufzeit beträgt zu-nächst drei Jahre mit der Option auf eine Verlängerung um weitere drei Jahre, sofern eine positive Zwischenevaluation vorliegt. Bei positiver Abschlussevaluation wird die Professur auf W2 Niveau ver-stetigt. Die Tenure-Track-Zusage steht nicht unter einem Stellenvorbehalt. Bewerber*innen sollen nach der Promotion die Universität gewechselt haben oder mindestens zwei Jahre ausserhalb der Uni-versität Bonn wissenschaftlich tätig gewesen sein. Die Universität Bonn fördert die Vielfalt ihrer Mitglieder. Sie ist als familiengerechte Hochschule zertifi-ziert und verfügt über ein Dual Career-Service. Ihr Ziel ist es den Anteil der Frauen am wissenschaftli-chen Personal zu erhöhen und deren Karrieren besonders zu fördern. Sie fordert deshalb einschlägig qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerbungen werden in Übereinstimmung mit dem Landesgleichstellungsgesetz behandelt. Ebenfalls ist die Bewerbung geeigneter Menschen mit nachgewiesener Schwerbehinderung und diesen Gleichgestellter besonders erwünscht. Bewerbungen mit Lebenslauf, Schriftenverzeichnis, Verzeichnis von Lehrveranstaltungen und Ergeb-nissen von Lehrevaluationen sowie Zeugniskopien werden bis zum 30. September 2020 in elektroni-scher Form an den Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn, dekan@rsf.uni-bonn.de, erbeten. Ferner wird um elektronische Übersendung von bis zu drei Publikationen mit Bezug zum Forschungs-schwerpunkt der Professur gebeten. Die zentrale Tenure-Track-Ordnung der Universität Bonn sowie weitere Informationen zum Tenure Track an der Universität Bonn finden Sie unter https://www.uni-bonn.de/forschung/argelander-programm/nach-der-promotion/tenure-track Seite 2 von 4 Kriterien für die Vergabe von Tenure an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bonn für Tenure im Bereich Law and Economics/Ökonomische Analyse des Rechts Vorwort Die Vergabe von Tenure und die Besetzung unbefristeter Professuren sind die wichtigsten Entschei-dungen, die an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät getroffen werden. Wie die Beset-zung unbefristeter Professuren hat auch die Vergabe von Tenure bedeutende und langfristige Auswir-kungen auf die Entwicklung und wissenschaftliche Stellung des jeweiligen Fachbereichs. Aus diesem Grund müssen diese Entscheidungen mit besonderer Umsicht getroffen werden. Standards und Ziele von Tenure-Track-Verfahren Gemäss den Richtlinien für Berufungsverfahren an den Fakultäten der Universität Bonn soll jede*r neue Professor*in die durchschnittliche Qualität der wissenschaftlichen Arbeit an der jeweiligen Fakul-tät verbessern. Da Tenure-Entscheidungen eher auf Grundlage der zu erwartenden als der bereits erbrachten akademischen Leistungen beruhen, bedeutet dies, dass von neu berufenen Profes-sor*innen erwartet wird, dass sie mit ihrer Forschung qualitativ über dem Durchschnitt an dem jeweili-gen Institut liegen. Ob dieses Kriterium erfüllt ist, soll anhand der akademischen Erfolge des/der Kan-didat*in zum Zeitpunkt der Tenure-Entscheidung sowie von internen und externen Beurteilungen sei-ner/ihrer künftig zu erwartenden Erfolge entschieden werden. Evaluationen im Tenure-Track-Verfahren Die Evaluationen im Tenure-Track-Verfahren (Zwischen- und Endevaluation) haben vor allem die wissenschaftliche Leistung des/der Kandidat*in als Indikatoren der künftig zu erwartenden wissen-schaftlichen Erfolge zum Gegenstand. Die Evaluationen stützen sich auf externe und interne Gutach-ten hinsichtlich der wissenschaftlichen Leistung und Erfolge des/der Kandidat*in. Die Zwischenevalua-tionen sind zwangsläufig perspektivischer ausgerichtet als finale Tenure-Entscheidungen. Eine positi-ve Zwischenevaluation schliesst eine negative Endevaluation nicht aus. Tenure-Entscheidungen basieren auf der Qualität und internationalen Beachtung der schriftlichen Forschungsarbeiten sowie der erwarteten Qualität künftiger Forschung des/der Kandidat*in. Die Ten-ure-Track-Kommission soll einen Eindruck der Qualität der tatsächlichen Forschungsarbeit in ihrer Gesamtheit gewinnen, unabhängig von Veröffentlichungsaspekten oder anderen indirekten Indikato-ren. Finanzielle Überlegungen, wie die Verfügbarkeit einer unbefristeten Stelle im Personalbudget der Fa-kultät, dürfen bei der Vergabe von Tenure keine Rolle spielen. Mit Blick auf diese Ziele können unterschiedliche Arten von Veröffentlichungen den Anforderungen für die Vergabe von Tenure entsprechen. (a) Das folgende Anforderungsprofil könnte eine*m typische*n erfolgreiche*n Kandidat*in ent-sprechen: • Mehrere veröffentlichte Beiträge in sehr renommierten oder führenden Journals, in denen sich die Forschungsqualität und breitere Forschungsagenda des/der Kandidat*in widerspiegeln und mit denen sich der/die Kandidat*in in seinem/ihrem Fachbereich führend positioniert. • Nachweisliche Fähigkeit und Bereitschaft, zur Entwicklung der jeweiligen Gruppe beizutragen, beispielsweise durch die Betreuung von Absolvent*innen und Mitarbeit an grossen Förderan-trägen (CRC, Exzellenzcluster etc.), sowie das Beitragen zu exzellenter Forschung im Fach-bereich im weiteren Sinne. • Nachweisliche Erfolge in der Lehre, die sich in den Evaluationen von Lehrveranstaltungen widerspiegeln. Seite 3 von 4 (b) Alternativ könnte das folgende Anforderungsprofil eine*m typische*n erfolgreiche*n Kandi-dat*in entsprechen: • Eine exzellente Buchveröffentlichung, in der sich die Forschungsqualität und breitere For-schungsagenda des/der Kandidat*in widerspiegeln und mit denen sich der/die Kandidat*in in seinem/ihrem Fachbereich führend positioniert. • Darüber hinaus veröffentlichte Beiträge in renommierten oder führenden Journals. • Nachweisliche Fähigkeit und Bereitschaft, zur Entwicklung der jeweiligen Forschungsgemein-schaft beizutragen, beispielsweise durch die Betreuung von Absolvent*innen und Mitarbeit an grossen Förderanträgen (CRC, Exzellenzcluster etc.), sowie das Beitragen zu exzellenter For-schung am Institut im weiteren Sinne. • Nachweisliche Erfolge in der Lehre, die sich in den Evaluationen von Lehrveranstaltungen widerspiegeln. Die Evaluationen im Tenure-Track-Verfahren berücksichtigen die akademische Bedeutung der Arbeit eines/einer Kandidat*in hinsichtlich ihrer Originalität, ihrem Beitrag zum jeweiligen Fachgebiet sowie ihren Auswirkungen auf den jeweiligen Berufsstand. Tenure-Entscheidungen basieren nicht auf nume-rischen Veröffentlichungserfolgen. So kann sich ein*e Kandidat*in mit einer Reihe von Beiträgen in renommierten oder führenden Journals auf seinem/ihrem Fachgebiet führend positionieren. Auf die-selbe Weise kann sich ein*e Kandidat*in auch mit einer starken Buchveröffentlichung führend positio-nieren. Hingegen können selbst in führenden Journals veröffentlichte Beträge wissenschaftlich eher schwach sein und auch von der Kommission und/oder externen Gutachter*innen so bewertet werden. Andererseits könnte die wissenschaftliche Stärke eines Beitrages auch eher einem/einer Co-Autor*in oder Betreuer*in zugeschrieben werden, und nicht dem/der Kandidat*in selbst. Die Kriterien für eine erstklassige Veröffentlichung können zudem je nach Fachbereich abweichen. Bei der Bewertung eines/einer Kandidat*in sollte die Tenure-Track-Kommission daher die gesamte Zeit seit der Promotion (sowie die Dauer der Promotion) berücksichtigen und dabei Verzögerungen bei der Veröffentlichung von Publikationen sowie besondere Umstände wie Kinderbetreuungszeiten in ihre Überlegungen mit einbeziehen. Externe Gutachten Entscheidungen über die Vergabe von Tenure stützen sich gemäss den Bestimmungen der Universität und Fakultät für Personal- und Tenure-Entscheidungen auf interne und externe Gutachten. Externe Gutachter*innen sollten darüber informiert werden, dass Kinderbetreuungszeiten eine Tenure-Entscheidung nicht negativ beeinflussen dürfen. Mit der Bitte um ein externes Gutachten werden die Gutachter*innen aufgefordert, die folgenden Fra-gen zu beantworten: • Wo in Europa oder in den USA hat der/die Kandidat*in die besten Aussichten auf eine unbe-fristete Professur? Wo hat der/die Kandidat*in keine guten Aussichten auf eine unbefristete Professur? Wie bewerten Sie den/die Kandidat*in im Vergleich zu anderen Hochschulleh-rer*innen in Bonn auf seinem/ihrem Fachgebiet, die sich auf einer vergleichbaren Karrierestu-fe befinden? Um die Beantwortung dieser Fragen zu erleichtern, könnte den Gutachter*innen eine Liste mit kürzlich auf Lebenszeit berufenen Professor*innen (in Europa oder auch welt-weit) zur Verfügung gestellt werden. • Haben die laufenden und geplanten Forschungsarbeiten des/der Kandidat*in das Potenzial, in führenden Journals veröffentlicht zu werden? Wenn ja, welche? • Findet der/die Kandidat*in mit seiner/ihrer Arbeit internationale Beachtung, z. B. in Form von weiterführender Forschung, die auf seiner/ihrer Arbeit basiert? Wo und wie oft wird die Arbeit zitiert? Kennen Sie und Ihre Kolleg*innen die Forschung des/der Kandidat*in und würden Sie ihn/sie zu einem Seminar einladen? Ist der/die Kandidat*in ein*e gefragte*r Gutachter*in auf seinem/ihrem Fachgebiet? Seite 4 von 4 • In Kürze: Ist diese*r Kandidat*in für seine/ihre Arbeit auf seinem/ihrem Fachgebiet an renom-mierten Universitäten bekannt und anerkannt? Richtlinien für Tenure-Track-Professor*innen Tenure-Track-Professor*innen sollten wissen, was sie erwartet und auf welcher Grundlage ihre Leis-tungen bewertet werden. Angesichts der oben genannten Ziele und Kriterien ist es besonders wichtig, dass sich Tenure-Track-Professor*innen ambitionierte Publikationsziele setzen und ein kohärentes Forschungsprogramm entwickeln, mit dem sie ihre Sichtbarkeit auf ihrem Fachgebiet erhöhen können. Dies bedeutet insbesondere: • sich nicht zu breit auf unterschiedlichen Fachgebieten aufzustellen, da die Tenure-Track-Phase dazu gedacht ist, sich als renommierte*r Expert*in auf einem Fachgebiet zu positionie-ren, • sich nicht zu schnellen Publikationen von geringer Qualität hinreissen zu lassen, • einen klaren und für Peers ersichtlichen Forschungsfokus sicherzustellen. Darüber hinaus sollten Tenure-Track-Professor*innen gute Erfolge in der Lehre nachweisen können.
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